Information Häuser Technik Grundstücke Gebraucht


    Informationen über

    • energieeffizientes Bauen
       • Die Energieeinsparverordnung (EnEV)
       • Chronik der Energieeinsparverordnung
       • Was ist der Energiepass
       • Energiesparhäuser im Überblick

    • KfW-60 Maßnahmen
    • weitere Möglichkeiten



Die BONUM-Haus®-Energiesparhäuser

Unter dem Druck steigender Energiekosten ist ein geringer Energieverbrauch nicht nur für Autofahrer
sondern auch für Hauseigentümer von großer Bedeutung. Ein verantwortungsvoller Umgang mit
Ressourcen wird immer wichtiger, um Kosten zu sparen und gesetzlichen Auflagen nachzukommen.








  Energieeffizientes Bauen



  Wer energieeffizient baut, schlägt den steigenden Energiekosten ein Schnippchen und bringt mehr Behaglichkeit in seine vier Wände.
  Darum haben wir wichtige Informationen rund um das Thema „energieeffizientes Bauen“ zusammengefasst und zeigen Ihnen, worauf es ankommt.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV)

30 % der Gesamtenergie Deutschlands wird in den privaten Haushalten verbraucht. Knapp 90 % dieser Energie wird zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung verwendet.

Dass in den Haushalten ein großes Einsparpotential liegt, hat der Gesetzgeber schon lange erkannt und als Energieeinsparverordnung (EnEV) gesetzlich verankert. Als Teil des deutschen Baurechts begrenzt sie den jährlich zulässigen Energieverbrauch von Gebäuden.Erreicht wird diese Auflage vor allem durch umfangreiche Dämm-Maßnahmen, die Herstellung winddichter Häuser, den Einsatz moderner Heizungsanlagen sowie die Nutzung erneuerbarer Energien.

Wer verbraucht in Deutschland die meiste Energie?
Energieverbrauch der Heizung oftmals unterschätzt

  Quelle: dena, eigene Darstellung


Chronik der Energieeinsparverordnung

Mit Wirkung vom 1. Februar 2002 wurden die Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) vom 4. Mai 1998 zur Energieeinsparverordnung (EnEV 2002) zusammengeführt. Der Energieausweise wurde für Neubauten zur Pflicht.

Nachdem diese Verordnung bereits am 18. November 2004 novelliert wurde, ist seit dem 1. Oktober 2007 die EnEV 2007 in Kraft getreten, die die aktuelle EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden berücksichtigt. Mit der EnEV 2007 wird der Energieausweis zukünftig auch für Bestandsgebäude zur Pflicht.

Am 1. Januar 2009 ist das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) in Kraft getreten, welches im Neubau den Einsatz von regenerativen Energiequellen wie solare Strahlungsenergie, Biomasse, Geothermie oder Umweltwärme vorsieht. Alternativ dazu können auch andere Ressourcen schonende Maßnahmen ergriffen werden: Bauherren können ihr Haus besser dämmen, Wärme aus Fernwärmenetzen beziehen oder Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung nutzen.

Was ändert sich mit der EnEV 2009? Mit der EnEV 2009, die voraussichtlich erst nach den politischen Wahlen des Jahres 2009 in Kraft tritt, werden die Anforderungen an Neubauten in zwei Schritten um jeweils 30 % verschärft. Aber auch die Energieeinsparungen beim Gebäudebestand werden von der Bundesregierung stärker als bisher eingefordert.


Was ist der Energiepass

Mit der Einführung des Energieausweises steht dem Kauf- oder Mietinteressenten ein Instrument zur Verfügung, das über die energetische Qualität der Immobilie informiert und einen übersichtlichen Vergleich mit anderen Objekten zulässt. Als eine Art energetisches Qualitätssiegel für Gebäude übernimmt der Energiepass eine vergleichbare Rolle wie das Energielabel auf Haushaltsgeräten.

Die nachfolgende Graphik stellt die Gesamtbewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes dar. Im oberen Bereich der Skala wird mit einem breiten schwarzen Pfeil der Energiekennwert für das zu bewertende Gebäude eingeordnet (hier: der Wert der BONUM-Standardausführung). Die unteren, dünner und grau dargestellten Pfeile stellen Vergleichsobjekte dar und bieten dem Interessenten einen schnellen Überblick.

  Quelle: dena



  Quelle: dena, mit Ergänzungen

Fazit: Wer eine Wohnung bzw. ein Haus kaufen oder mieten möchte, kann mit Hilfe des Energiepasses die Energieeffizienz verschiedener Immobilien miteinander vergleichen und bekommt somit eine wichtige Entscheidungshilfe an die Hand.


Energiesparhäuser im Überblick

Beim energieeffizienten Bauen unterscheidet man vier Haustypen:
das Niedrigenergiehaus, das KfW-Energiesparhaus 60, das KfW-Energiesparhaus 40 und das Passivhaus.

Das Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus ist derzeit eher eine Vision als eine realistische Bauweise. Begriffe wie „Drei-Liter Haus“ oder „Sonnenhaus“ kommen aus der Werbebranche und müssen ohne weitere Angaben keine Qualitätsmerkmale für Energiesparhäuser sein.

Das Niedrigenergiehaus (NEH)
Ein Haus, das die Anforderungen der EnEV erfüllt, gilt als Niedrigenergiehaus und ist seit Februar 2002 gesetzlicher Standard für Neubauten. Das Niedrigenergiehaus hat einen jährlichen Heizwärmebedarf von höchstens 70 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche. Das entspricht etwa einem jährlichen Verbrauch von sieben Litern Heizöl oder sieben Kubikmetern Erdgas pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu haben durchschnittliche Wohngebäude in Deutschland einen jährlichen Heizwärmebedarf von etwa 240 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche.

Kommen keine erneuerbaren Energien zur anteiligen Deckung des Wärmebedarfs zum Einsatz, dann verringert sich der maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarf für Niedrigenergiehäuser um 15 %.

Das KfW-60 und das KfW-40 Energiesparhaus
Ein KfW-60 bzw. KfW-40 Energiesparhaus muss zwei Kriterien einhalten: Zum einen darf der Jahres-Primärenergiebedarf nicht mehr als 60 bzw. 40 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche betragen, zum anderen muss der spezifische Transmissionswärmeverlust, also die Verluste über die so genannte „thermische Hülle“, den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mindestens 30 bzw. 45 % unterschreiten.
Mit einer Solaranlage und einer guten Wärmedämmung können auch Häuser mit konventioneller Heizung diese Energiestandards erreichen.

Das Passivhaus
Bei einem Passivhaus darf der Jahres-Primärenergiebedarf nicht mehr als 40 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche betragen und der Jahres-Heizwärmebedarf nicht über 15 kWh je Quadratmeter Wohnfläche liegen.
Ein Passivhaus braucht keine herkömmliche Heizungsanlage. Dafür sorgen vor allem die extrem gute Dämmung, eine Lufttauschanlage mit Wärmerückgewinnung und die Energie der Sonne. Zudem wird die Wärme genutzt, die der menschliche Körper und die Haushaltsgeräte abstrahlen.

Der maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) für Warmwasserbereitung (Qw) und Heizung (Qh) unterschiedlicher Energiesparhäuser.




Quellen: EnEV; KfW-Förderbank; EEWärmeG; Verbrauchswerte für Haushaltsstrom und Lüftung bleiben in dieser Darstellung unberücksichtigt.


Der Jahres-Heizwärmebedarf bezeichnet die Energiemenge, die ein Heizsystem jährlich für alle beheizten Räume eines Hauses bereitstellen muss. Nicht eingeschlossen ist der Energiebedarf für Warmwasser, Haustechnik und Klimaanlagen.

Der spezifische Transmissionswärmeverlust definiert die energetische Qualität der Gebäudehülle und bezeichnet den Wärmeverlust über die so genannte „thermische Hülle”, der durch die Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur entsteht. Ist ein Gebäude z.B. schlecht bzw. unzureichend gedämmt, kühlt es schnell aus und der Transmissionswärmeverlust ist entsprechend hoch.

Der Jahres-Primärenergiebedarf ist die Gesamtenergiemenge, die für Heizung und Warmwasserbereitung innerhalb eines Jahres verbraucht wird.
„Primär“ bedeutet dabei, dass auch die Verluste, die bei der Förderung, der Umwandlung und dem Transport des Energieträgers von seiner Quelle bis zum Gebäude entstehen berücksichtigt werden, ebenso wie die Energieverluste die durch Verteilung und Speicherung im Gebäude selbst verursacht werden.



  KfW-60 Maßnahmen



  Mit unserem energetischen Gesamtkonzept können Sie entspannt in die Zukunft blicken und von einem geringen Energieverbrauch profitieren.
  Bereits in der Standardausführung erfüllen alle BONUM-Häuser die Anforderungen an ein modernes KfW-60 Energiesparhaus.

Das KfW-60 Energiesparhaus von BONUM-Haus®

Folgende bauliche und technische Maßnahmen sind für die gute Energieeffizienz verantwortlich:

· die thermische Hülle ist hausumschließend – Wärmebrücken werden minimiert

· der gedämmte Warmkeller: mit 14 cm Perimeterdämmung ab Unterkante Bodenplatte und 90 mm Wärmedämmung unter dem Estrich

· 16 cm Hartschaumplatten auf gemauerte Außenwände

· 20 cm Dach-/Deckenisolierung

· die eingesetzten Dämmstoffe haben die geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK und garantieren gute Dämmeigenschaften – gegenüber Dämmstoffen der Wärmeleitgruppe (WLG) 040 ist der Wärmeschutz bei gleicher Dämmschichtdicke um ca. 12 % besser

· die Fenster haben Mehrkammern-Profile mit Wärmeschutzglas (Ug-Wert von 1,1 W/m²K). Der Energieverlust durch abwandernde Wärme wird erheblich verringert

· die wärmegedämmten Rolladenkästen haben ihre Revisionsöffnung außen. Dadurch gehören die herkömmlichen Wärmebrücken der Rollokästen der Vergangenheit an

· die Kaminanlage besteht aus Blower-Door-optimierten Elementen und sichert so die Luftdichtheit der Gebäudehülle. Ferner beinhaltet die Anlage zwei raumluftunabhängige Schornsteinzüge sowie einen Schacht für die Installation der Solaranlage

· das Differenzdruck-Messverfahren (auch: Blower-Door-Test) zur Überprüfung der Luftdichtigkeit

· die wirtschaftlich optimierte Gas-Brennwert-Technik verringert die Heizkosten um ca. 15 % gegenüber herkömmlicher NT-Heizwerttechnik

· das moderne Heizsystem wird durch eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung sinnvoll unterstützt

· schließlich sorgt unsere qualitativ hochwertige Bauausführung dafür, dass Wärmebrücken wirkungsvoll verringert werden. Bei BONUM steht ein fester Stamm regionaler Handwerker für diese Leistung ein


Die energieeffizienten Maßnahmen auf einen Blick


  Darstellung skizziert gebäudetechnische und bauliche Maßnahmen am Beispiel eines Hauses mit ausgebautem Dachboden



  Weitere energieeffiziente Möglichkeiten



  Heute lohnt es sich mehr denn je beim Erwerb eines Hauses in Energieeinsparmaßnahmen zu investieren! Daher bieten wir viele weitere
  bauliche und technische Möglichkeiten an, mit denen Sie die energetische Qualität Ihres BONUM-Hauses bis auf Passivhaus-Niveau steigern
  können.

Einige dieser interessanten Innovationen sind:

· Optimierung der Dämmung:
Durch eine Erhöhung der Dämmschichtstärke und/oder einer Verringerung der Wärmeleitfähigkeit der Dämmstoffe

· Dämmung unter der Bodenplatte:
Sie wirkt hocheffizient gegen Wärmeverluste, weil der Hauskörper thermisch vom Erdreich getrennt ist. Für die Dämmung kommen druckfeste Dämm-Materialien wie Hartschäume, Glasschaumschotter oder die Vakuumpaneele (Vakuum- Dämmung) in Frage

· Wand- oder Fußbodenheizungen:
Sie senken die Verbrauchs- und Betriebskosten der Heizung durch niedrige Vorlauftemperaturen

· Wärmepumpen:
Die ergiebigste und sauberste natürliche Energiequelle ist die Wärme, die in Luft, Erdreich und Grundwasser gespeichert ist – sie ist nicht nur unerschöpflich, sondern kann auch ganzjährig genutzt werden

· Pelletsheizanlagen:
Mit Holzpellets heizen Sie klimaneutral – die Wärmeenergie im Holz ist nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie;
für die Herstellung der Pellets wird jedoch kein Baum gefällt, sie bestehen aus Restholz, das bei der Holzverarbeitung anfällt

· Kaminöfen zum Anschluss an Pufferspeicher:
Ein Kaminofen mit Wassertasche unterstützt die Heizung und hat einen hohen Wirkungsgrad – in gut gedämmten Häusern sind diese Öfen zusammen mit einer Solaranlage oft alleine für die Raumwärme und die Warmwasserbereitung zuständig

· kontrollierte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung:
Die Lüftungsanlage gewinnt Wärme aus der vom Haus abgeführten Luft und führt diese der frischen, dem Haus zugeführten Luft zurück;
durch den Luftaustausch mit Wärmerückgewinnung wird der Heizbedarf verringert

· Passivhaus zertifizierte Fenster:
mit speziellem Scheibenrandverbund, einem integrierten Dämmkeil und einer 3-fach-Isolierverglasung mit einem Ug-Wert von 0,5 W/Km²

· Photovoltaik-Anlagen:
bessern die Haushaltskasse auf ... Denn Sie werden zum Stromproduzenten und speisen den gewonnen Solarstrom ins öffentliche Netz ein







BONUM-Haus® Immobilien GmbH

Zum Birkenschlag 25
90518 Altdorf-Röthenbach


Telefon: +49 (0) 91 87/95 14 10
Telefax: +49 (0) 91 87/95 14 14
E-Mail: info@bonum.de